Gisela Oechelhaeuser - "Der Pflaumenkuchen", Ein Lene-Voigt-Abend
17.01.2016 19:00 Uhr

22,50 €
Gisela Oechelhaeuser ist zweifelsfrei eine der besten deutschen Kabarettistinnen.
Bereits in den 80er Jahren war sie Star im Leipziger Kabarett „academixer“, später
uneingeschränkter Publikumsliebling und Chefin der Berliner Distel.
Jetzt freischaffend, hat sie ein neues Soloprogramm erarbeitet, das in Halle eine umjubelte
Premiere feierte. Vor 18 Jahren war sie Mitinitiatorin des ersten Sachsenprogramms der
„academixer“, das sich dem herausragenden schaffen der sächsischen Mundartdichterin
Lene Voigt widmete. Das Programm wurde zur Legende – Gisela Oechelhaeuser gilt
seit dem als beste Lene-Voigt-Interpretin. Ihr neues Programm ist ein Hymnus auf die
Dichterin Lene Voigt. Ihre Voigt-Texte, Szenen und Lieder bereiten nicht nur Sachsen
unglaublich viel Spaß und Freunde.
„Erste Bekanntschaft mit Lene Voigt machte ich durch Bücher, die in Päckchen aus
München geschmuggelt wurden. Ich wunderte mich, warum die ,im Westen‘ sächsisch
dichten. Die Parodien gefielen mir ebenso wie den Freunden und Verwandten, denen
ich sie vortrug. Bei den ,academixern‘ lernte ich andere Texte von Lene Voigt kennen.
Mit Katrin Hart, Gunter Böhnke und Bernd-Lutz Lange gehörte ich zu den ersten, die ein
abendfüllendes Lene-Voigt-Programm aufführten. Möglich war das durch die Mithilfe
von Wolfgang U. Schütte, dem Lene-Voigt-Forscher und -Biographen. Während der
Arbeiten an diesem Programm mit dem Titel ,Unverwüstlich – Lene Voigt‘ lernte ich
die Verfasserin der schönsten Treppenhausdialoge kennen – diese Frauen spielen
auf dem gesamten Repertoire der Gefühle von Neid, Missgunst, Überheblichkeit und
Besserwisserei – da blieb keine Auge trocken.
Am gescheitesten wäre es, Lene Voigt auf Rezept zu verordnen und lachend neue
Klarheit zu gewinnen über die eigenen Ängste, Irrtümer, Schadenfreude und manchmal
auch Schläue – zum Ruhme dieser sächsischen Dichterin.“
G. Oechelhaeuser



